Veganismus
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Weshalb auf Milch und Eier verzichten?
Weshalb auf Pelz verzichten?
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Tiere sind keine Ware

 

Unsere Gesellschaft systematisiert die (Aus)Nutzung von empfindungsfähigen Individuen. Die sogenannte „Nutztier“- Haltung ist ein unzeitgemässes Konstrukt anthropozentrischer Kulturen, in der Mensch über andere Tiere herrscht.


Veganismus ist die bewusste Rebellion gegen das herrschende Prinzip, in dem Tiere als vermeintlich minderwertigere Lebewesen kein Recht auf Freiheit und Unversehrtheit erhalten, weil Menschen sie als ausbeutbare Masse betrachten und hemmungslos unterdrücken.

 

 

 

 

Veganismus wendet sich offen gegen die Tötung, Gefangenhaltung und Ausnutzung von Tieren. Tiere sind weder Besitzeigentum, noch haben sie dem Menschen in irgendeiner Art und Weise zu „dienen“. Milch, Wolle, Eier, Pelz, Leder, Produkte die an Tieren getestet werden, Honig, Fisch und Fleisch, also alle Produkte und Prozesse, die mit der Ausnutzung und Tötung von Tieren in Verbindung stehen, werden abgelehnt und durch leidfreie Alternativen ersetzt. Wer sich diesem Konzept anschliesst und folglich danach handelt, lebt vegan.


Jede Form der Haltung von Tieren zum Zwecke der Nahrungsmittelproduktion geht logischerweise mit Gewalt einher. So werden die Körper der Tiere im Prozess des Züchtens genau auf die Interessen der tierausbeutenden Industrie zugerichtet, und halten dabei der angezüchteten rapiden Gewichtszunahme kaum stand. Ziel ist es, aus den Tieren möglichst profitable „Produktionseinheiten“ zu machen


Beispiele:

Eine Kuh gibt nicht von allein Milch. Wie alle Säugetiere muss sie dazu erst ein Kind bekommen, das in der Regel zwei Tage nach der Geburt von ihr getrennt wird. Das Kind u
nd die Mutter leiden Schmerzen und Trauer. Wie beim Menschen gibt auch eine Kuh nur in der Stillzeit Milch. Nach 5 bis 6 Jahren sind die Milchkühe so „verbraucht“, dass auch sie geschlachtet werden. Unter norm alen Umständen kann eine Kuh bis zu 20 Jahren alt werden.

Genau so wenig wie Schnitzel auf Bäumen wachsen, legen Hühner freiwillig Eier für unsere Ernährung. In der Natur legt ein Huhn etwa 5 bis 6 befruchtete Eier im Jahr, um sich zu vermehren. Für die Eierproduktion werden Hennen unter hohem Druck ?gezwungen? eine extreme Anzahl an von Eiern zulegen. Nach 15-18 Monatem sind sie „ausgebraucht“ und ihr Leben endet im Schlachthaus. Männliche Küken werden schon am Tag des Schlüpfens durch vergasen, zerquetschen oder zerschreddert getötet, weil sie für die Eierproduktion nicht nutzbar sind.

Manche Tiere halten dem enormen physischem und psychischem Druck nicht stand und sterben noch vor dem Schlachten. Im Schlachthäusern werden Tiere im Akkord für die „Ware Fleisch“ ermordet. Durch einen gewaltsame herbeigeführte Tot. Die Tiere stehen unter einem hohen Stress, bevor sie ermordet werden.

Fische leiden vielleicht für unsere Ohren stumm, aber ihr Tod, den s
ie für die Nahrungsmittelindustrie sterben, ist äußert grausam. Gefangene Fische ersticken qualvoll, haben Schmerzen durch den Druckabfall, durch den nicht selten auch ihre Schwimmblase reißt, sie werden zertreten, erschlagen und den meisten wird auf den großen Fangschiffen noch lebend der Bauch aufgeschnitten. Große Schleppnetze machen den Meeresboden zu einer Unterwasserwüste.

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ohne Fleisch oder ohne sämtliche tierliche Produkte ist in allen Lebenslagen problemlos möglich. Die weltweit größer werdende Gruppe an vegan lebenden Menschen ist deutlichster und einfachster Beweis hierfür. Eine Ernährung mit "Tierprodukt
en" ist weder notwendig, noch angesichts der damit für die Tiere verbundenden Folgen politisch vertret- oder legitimierbar. Die erzwungene Unfreiheit und die Ermordung eines tierlichen Individuums steht in keinem Verhältnis zu dem Bedürfnis, seine Körperteile verzehren zu wollen. Versuchen Sie kritisch zu reflektieren, wie Sie mit Ihrem Verhalten für die systematischen Gewalthandlungen an Tieren verantwortlich sind. Sich zu weigern, die Körper ermordeter Tiere zu essen, sollte notwendige Konsequenz einer empathischen und solidarischen Beziehung zu Tieren sein. Eine konsequente Möglichkeit der praktischen Solidarität mit den tierlichen Opfern dieses Gewaltverhältnisses ist die vegane Lebensweise, also ein Boykott von Produkten und Institutionen, für die Tiere ausgebeutet werden.

Ein Schritt, den jeder Mensch für die Befreiung der Tiere tun kann, ist vegan zu leben, also ein Boykott von Produkten und Institutionen, für die Tiere ausgebeutet werden.

Praktische Solidarität mit den Tieren!